Auf der Suche nach dem immer wieder verschwindendem großem Vielleicht.
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"   Es wäre so schön die Sicherheit zu haben, dass man eine Person ein Leben lang liebt, sie immer für dich da ist, für immer bleibt und du sie genau immer zurück liebst.   "
(via 6-riri-9)
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"   Ich hab die Welt geliebt, und dich noch mehr.   "
Philipp Poisel (via bordsteinpoesie)
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"   Though lovers be lost, love shall not; And death shall have no dominion.   "
Dylan Thomas (via observando)
"   Wo viel Gefühl ist, ist auch viel Leid.   "
(via its-me-posting)

erinnerung an mich selbst: heute abend brief an zukunfts - chrissie schreiben + morgen geschenk für ihn anfangen + etwas geniales überlegen!

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13. August 2014

Bin heute wieder alleine aufgewacht. Ich werde immer kurz wach, wenn er zur Arbeit fährt und sich dann immer zu mir ans Bett setzt, um mir einen Kuss zu geben. Das fühlt sich so vertraut an. Gestern Abend, da haben wir darüber geredet, dass wir es schaffen können jede Nacht beieinander zu schlafen. Und ich meinte: „Du musst aber manchmal alleine schlafen.“ Er sagte einfach nur: „Dann muss ich aber!“

Er habe sich schon zu sehr an mich neben sich im Bett gewöhnt. Den Gedanken finde ich umwerfend und ich denke auch gar nicht bewusst an Zukunft mit ihn, sondern eher unbewusst. Man wird ja sehen, was noch alle passieren wird. Mit ihm und mir. Man kann nicht wissen, ob das was Ewiges oder Kurzes wird. Immerhin ist es erst über einen Monat lang, aber ich sage lang und nicht kurz, denn es kommt uns beiden schon wie eine Ewigkeit vor und das ist eine passende Beschreibung für diese Beziehung. Sie gibt es schon eine gefühlte Ewigkeit. Wir haben nicht alles vergessen, doch in Zukunft werde ich die Erinnerung loslassen, ohne sie zu vergessen, um mehr Platz für neue zu schaffen.

Am heutigen Morgen habe ich mich erst einmal über mein Dasein als Frau aufgeregt, weil ich immer noch meine bescheuerten Tage habe. Sie ziehen sich verdammt nochmal. Dabei sind es erst drei, vier Tage und das ist nicht viel. Ich bin nach oben gegangen, habe mich zu Hamlet ins Bett gelegt und er hat sich an mich gekuschelt. So viel Liebe kenne ich von einer Katze gar nicht. Er hat natürlich wieder versucht, sich in meine Möpse zu krallen (ich meine gut verständlich, es sind Möpse und sie sind Weltverbesserer!). Eine kleine Weile lagen wir so da und niemand soll sagen, dass Katzen nicht lächeln können. Er war fett am Grinsen. Ich konnte nicht nein sagen, aber bin irgendwann in die Küche, um mir Kaffee zu machen und dann gab’s erstmal die morgendliche Kippe mit Kaffee (das darf nicht fehlen). Der Himmel ist dunkel, das erinnert mich an Herbst und das gefällt mir gut. Habe wieder Lust auf kühle Luft und herbstliche Spaziergänge und den Baum aus meinem Fenster zu beobachten wie er sein Blätterkleid umzieht, aber ich mag es nicht, wenn er sich dann im Winter ganz auszieht und wieder auf den Strich geht und ich denke mir dann immer: Ist ihm denn nicht auch mal kalt? Ich weiß, diese Gedanken sind unglaublich kindhaft, aber was spricht denn auch dagegen? Es ist nicht leicht das Kindhafte so zu verbinden, dass es auch noch erwachsen klingen kann. Die Möglichkeit besteht immerhin.

Gestern hatte ich bis sechzehn Uhr den Tag und das Haus für mich alleine. Habe etwas für mich getan und war auch kurz glücklich, aber die letzten Tage habe ich mich schrecklich gefühlt, wollte nichts mehr sagen und erst recht nicht lachen und mich einfach in meinen Bunker einschließen (das Wort Bunker fällt mittlerweile zu oft). Wie können sich zwei Menschen treffen, die sich so verdammt ähnlich sind und sich so gut ergänzen? Immerhin gibt es 7 Milliarden Menschen auf diesem Planeten und wer weiß wie viele Lebewesen noch auf anderen Planeten. Okay. Das war zu schneller Themawechsel. Zurück zu gestern. Er kam Heim, während ich im Garten am Tisch saß und einfach Serien geschaut habe, die Gitarre stand an der Treppe. Ich war einfach nicht in der großen Stimmung zu reden, aber er erzählte mir etwas von der Arbeit und dass er natürlich seiner Chefin ein Feuer geklaut hatte (und nennt mich dann immer Assi). Wir sind gestern schon wieder zusammen eingeschlafen und das war so verdammt angenehm. Am Abend ging es mir dann besser, meine Laune war plötzlich viel besser. Saßen noch kurz unten im Garten, eine geraucht, hab von meinem Traum erzählt und er fragte mich, ob wir einen Film schauen wollen. Haben uns einen Milchshake bei Luigi geholt und er ist ein fetter Charmeur, weil er dann immer sagt, dass ich schön sei und Mo sagte einfach nur: „Jetzt kann ich dich nicht mehr alleine zu ihm gehen lassen, vielleicht zieht er dich in einen Kofferraum.“ Ich meinte, ich würde mitgehen wegen dem Eis und in seinen würde ich nicht gehen, weil Eis gegen Bier gewinnt. Ich liebe unsere leicht gestörte Art. Ich liebe sie einfach unglaublich!

Während dem Film hat er mich wieder ohne Absicht ausgezogen. Das wollte er ja nicht, aber er konnte nichts dagegen machen! Sowas ist richtig traurig, aber konnte sich nicht wehren. Wir saßen rauchend am Fenster und haben uns darüber unterhalten, ob wir zum Mars fliegen würden und er meinte, dass er es irgendwann vielleicht tun würde, aber ich würde es nie machen, denke ich mir, weil ich nie jemandem von diesem Erlebnis erzählen könnte und ich erlebe gerne Dinge, von denen ich erzählen kann. Sein Gedanke war nur, dass er da oben eine Kneipe eröffnen würde und dann alle abfüllen würde. Das ist natürlich die beste Idee, die man haben kann (unglaublich).

Im Bett, als wir so dalagen, fragte ich ihn, was sich an mir verändert hätte innerhalb dieses Monats. Er meinte, dass ich anfangs eine kalte Aura gehabt hätte und sie nun warm geworden sei. Ich glaube, auch er hat sich verändert. Wir tun uns beide gut, das glaube ich. 

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"   if she only wants you, don’t worry about who wants her   "
gold-kushkloudz (via gold-kushkloudz)
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